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Adrian Geiges ist ein Filmemacher und Autor, dessen Bücher in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.

Er studierte Publizistik, Geschichte und Politik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, später Russisch an der Ruhr-Universität Bochum und Chinesisch an der New Asia University in Peking. Nach einem Volontariat bei der Tageszeitung Westfälische Nachrichten arbeitete er ab 1985 als Reporter beim Jugendmagazin Elan. Er bereiste für die Zeitschrift China, Kuba, Vietnam, Nicaragua und andere Länder, vor allem aber mehrfach die Sowjetunion, von wo er über Michail Gorbatschows Reformpolitik berichtete.

1990 zog er in die Sowjetunion, wo er zunächst als Lektor beim Progress-Verlag arbeitete, dem damals größten Verlag der Erde. Geiges war in Moskau als freier Producer für den ARD-Korrespondenten Gerd Ruge tätig, unterstützte ihn unter anderem bei der Berichterstattung über den Putsch gegen Gorbatschow 1991. Dann wurde er Russland-Korrespondent von RTL. Ab 1995 gehörte er zur Redaktion von Spiegel TV und drehte für die Sendung Magazinbeiträge und Dokumentarfilme in Russland, Deutschland, China und den USA. Er interviewte den russischen Präsidenten Jelzin, schwitzte mit dem extremen Präsidentschaftskandidaten Schirinowski in der Sauna und begleitete den Präsidentschaftskandidaten General Lebed, bevor dieser bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kam. Als Kriegsreporter ging Geiges für Spiegel TV nach Tschetschenien und Jugoslawien.

1997 lebte er in Hongkong und berichtete von dort über die Rückkehr der ehemaligen britischen Kronkolonie zu China. Dann arbeitete er als Fernsehkorrespondent in New York.

Ab dem Jahr 2000 baute er als Geschäftsführer das chinesische Unternehmen von Gruner + Jahr auf, der Zeitschriftendivision innerhalb des Bertelsmann-Konzerns. Er gründete in China die Zeitschriften Parents, Fitness und Inc. Vorher hatte er schon die Zeitschrift Car & Motor, die vorher in chinesischer Sprache aus Paris produziert wurde, nach China überführt.

Von 2004 bis 2008 war er Asien-Korrespondent des stern mit Sitz in Peking. Er berichtete unter anderem über die Olympischen Spiele, das Erdbeben in Sichuan und den Tsunami in Südostasien.

Ab 2009 gehörte er zum Team von Stefan Aust, das von Hamburg und Berlin aus eine neue Wochenzeitschrift entwickelt und Fernsehfilme produziert.

Von 2013 bis 2016 arbeitete er als Korrespondent in Rio de Janeiro, schrieb von dort für den Focus und produzierte Dokumentarfilme und Reportagen für den WDR, RTL und n-tv. Er berichtete über die großen Veränderungen in Brasilien, auf die mit der Fußball-WM 2014 und Olympia 2016 die ganze Welt blickte.

Nach vielen Jahren als Auslandskorrespondent bringt Adrian Geiges seine internationalen Erfahrungen jetzt als Chefredakteur bei der Hamburger Medienagentur BISSINGER[+] ein, leitet dort unter anderem die Redaktion des Evonik-Magazins.
Zum Seitenanfang  // (c) 2017 Adrian Geiges