Adrian GeigesAdrian Geiges
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Chinas Erwachen

Die ganze Welt redet über eine zweite Corona-Welle, Maskenpflicht und schärfere Kontaktbeschränkungen. Die ganze Welt? Nein, China feiert dicht an dicht und mit gemeinsamem Singen den Sieg über die Pandemie – die Partei organisiert die Partys. Stefan Aust und Adrian Geiges schrieben darüber in der „Welt“: https://www.welt.de/politik/ausland/plus217978008/Ende-der-Pandemie-Chinas-sorgloses-Corona-Erwachen.html

Letzte Kreuzfahrt vor Corona

Im März 2020 hielt Adrian Geiges Vorträge auf der letzten Fahrt der AIDAsol vor dem Lockdown in Europa. Er stellte die Stationen der Reise vor: Valencia, Marseille, Barcelona und Mallorca. Während der Landgänge begleitete er Gäste bei ihren Ausflügen.

China im Aufbruch

1986 besuchte Adrian Geiges als erster Vertreter der Moskau treuen westdeutschen Kommunisten die Volksrepublik China, nach jahrzehntelangen ideologischen Kämpfen zwischen den Parteien beider Länder. Er nimmt den Leser mit auf eine von Widersprüchen geprägte und faszinierende Entdeckungsreise in das China jener Zeit.

Brasilien brennt

Brasilien ist viel mehr als nur Fußball und Karneval. Es ist ein Gigant, der erwacht. Und es ist ein großartiges Land.

Die Weltöffentlichkeit übersieht den steilen Aufstieg eines neuen Giganten: Brasilien. Der fünftgrößte Staat der Erde, multikulturell, reich an Bodenschätzen, jung und dynamisch ist dabei, seine lähmende Vergangenheit hinter sich zu lassen. Der Aufbruch ist gewaltig. Die inneren Spannungen sind es auch.

Der langjährige Auslandskorrespondent Adrian Geiges lebt in Brasilien. Er hört den Menschen zu, spricht mit ihnen, teilt ihren Alltag. Er berichtet voller Sympathie und führt den Leser ins lebendige Leben dieses Landes.

Große Themen und sehr persönliche Begegnungen: Mit diesem Buch bekommt dieses Land der Zukunft ein menschliches Gesicht.

Mit Konfuzius zur Weltmacht

Der Kontrast könnte größer nicht sein: Euroländer sind pleite – China hat 3200 Milliarden Dollar Devisenreserven angehäuft, so viel wie kein Staat der Erde je zuvor. In Stuttgart protestieren Wutbürger gegen einen Bahnhofsausbau, der seit 15 Jahren geplant ist – die Chinesen stampfen in dieser Zeit ganze Megacitys aus dem Boden. An Berliner Schulen versinkt der Unterricht im Chaos – Shanghai erreicht bei der PISA-Studie Platz eins. Das Erfolgsprinzip wurde von einem Mann entwickelt, der seit fast 2500 Jahren tot ist: Konfuzius. Er predigte Lernen und Disziplin, genau das, was heute im globalen Wettlauf zählt. Einst verfolgten die Kommunisten seine Anhänger. Jetzt erlebt der Philosoph ein großes Comeback.

Dieses Buch geht dem Phänomen China, das den Ausgang des 21. Jahrhunderts bestimmen wird, auf den Grund. Es zeigt, wie sich die Sowjetunion und die USA in ihren Afghanistan-Kriegen ruinierten und China gleichzeitig aufstieg. Für ihre spannende Reportage fuhren die Autoren in die größte Stadt der Erde, zum Drei-Schluchten-Damm und zu den Chinesen in Afrika, besuchten Konfuzius-Schulen in Peking und Hamburg, sprachen mit chinesischen Politikern, Regimekritikern und Superstars. Der zunehmende Einfluss von Mikrobloggern, die korrupte Beamte angreifen, wird ebenso untersucht wie der Machtwechsel in China 2012.

Inhalt

China auf dem aufsteigenden, der Westen auf dem absteigenden Ast

Vom Scheunenaufseher zum Weltphilosophen – die Karriere des Konfuzius

Mao – der rote Gott

Der neue Kurs der Kommunisten: Harmonie statt Klassenkampf

Comeback des Konfuzius

Pisa-Schock und Tigermutter

Operation Gold – wie China im Sport siegt

Im Weltall werden die Letzten die Ersten sein

Die Missionare des Konfuzius in Europa

Reich werden mit Konfuzius

Von der Werkbank der Welt zur Bank der Welt

Afghanistan – Grab zweier Supermächte, Geburtsstätte der neuen

Afrika fest in chinesischer Hand

Die Energie des Konfuzius

Dreischluchtendamm – fünfmal stärker als Fukushima

Die größte Stadt der Erde

Chinas sexuelle Revolution

Konfuzius‘ Kinder kämpfen gegen Korruption

Was der Westen von Konfuzius lernen kann

Gebrauchsanweisung für Peking und Shanghai

Zwei Gesichter eines Weltreichs: Futuristische Architektur hier und alter Kaiserpalast da, die Verlockungen des Kapitalismus und eine junge Kulturszene: Adrian Geiges, der lange in Shanghai und zuletzt mit seiner Familie fünf Jahre in Peking zu Hause war, porträtiert die zwei faszinierenden Aushängeschilder der Kulturnation und Wirtschaftsmacht China. Er erzählt von Shanghai als legendärer Vergnügungsmeile der Dreißigerjahre und Schauplatz moderner Großveranstaltungen wie der Expo mit dem weltgrößten Hafen. Von Peking, Spielstatt minutiös geplanter Olympia-Inszenierungen und Anziehungspunkt frecher Designer. Vom Straßenverkehr in den Metropolen, der jeden Westler in den Irrsinn treibt. Von Nachbarn, die am helllichten Tag im Schlafanzug spazieren gehen. Von Ausflügen zum monumentalsten Bauwerk der Erde, der Großen Mauer – und vom Jangtse, der als „Heizlinie“ gilt. Vom Verhältnis der Chinesen zu uns Langnasen. Von meterlangen Nudeln, betrunkenem Huhn und haarigen Krabben. Und von einer Sprache, in der „Papa“ so klingt wie „Staudamm“ und „Mama“ fast so wie „fluchen“.

Pekin i Szanghaj (polnische Ausgabe)

Zwei Gesichter eines Weltreichs: Futuristische Architektur hier und alter Kaiserpalast da, die Verlockungen des Kapitalismus und eine junge Kulturszene: Adrian Geiges, der lange in Shanghai und zuletzt mit seiner Familie fünf Jahre in Peking zu Hause war, porträtiert die zwei faszinierenden Aushängeschilder der Kulturnation und Wirtschaftsmacht China. Er erzählt von Shanghai als legendärer Vergnügungsmeile der Dreißigerjahre und Schauplatz moderner Großveranstaltungen wie der Expo mit dem weltgrößten Hafen. Von Peking, Spielstatt minutiös geplanter Olympia-Inszenierungen und Anziehungspunkt frecher Designer. Vom Straßenverkehr in den Metropolen, der jeden Westler in den Irrsinn treibt. Von Nachbarn, die am helllichten Tag im Schlafanzug spazieren gehen. Von Ausflügen zum monumentalsten Bauwerk der Erde, der Großen Mauer – und vom Jangtse, der als „Heizlinie“ gilt. Vom Verhältnis der Chinesen zu uns Langnasen. Von meterlangen Nudeln, betrunkenem Huhn und haarigen Krabben. Und von einer Sprache, in der „Papa“ so klingt wie „Staudamm“ und „Mama“ fast so wie „fluchen“.

China. Die Geschichte der neuen Weltmacht

China ist ein Land der Extreme. Nirgendwo gibt es so viele Millionenstädte, nirgendwo so viele Mobiltelefone, nirgendwo wächst die Zahl der Autos so rasant. Gleichzeitig werden nirgendwo so viele Menschen hingerichtet. Wer China verstehen will, muss auch die Vergangenheit des Landes kennen. Dieses Buch beruht auf einer erfolgreichen stern-Serie und erzählt packend vom ersten Kaiser und den Metropolen des frühen Mittelalters, vom Kampf gegen die Europäer bis hin zu Mao, den Markt-Reformen Deng Xiaopings und den Olympischen Spielen in Peking.

Wo de fenqing suiyue (chinesische Ausgabe von „Wie die Weltrevolution einmal aus Versehen im Schwarzwald begann“)

Vom Kommunismus übers Privatfernsehen zum Weltkonzern nach China: Ein Abenteurer seiner Generation erzählt.

Schmale Schultern, blaue Kordhose, Brille Marke Kassengestell, halblange Haare, gut in der Schule, Nichtraucher, schüchtern – und trotzdem gilt Adrian Geiges im beschaulichen Staufen als Rebell und Bürgerschreck. Denn Adrian ist Mitglied der SDAJ, der Jugendorganisation der DKP. Friedensbewegt und theoriefest in Sachen Mao, Marx und Lenin träumt er davon, als Berufsrevolutionär das bürgerliche Leben hinter sich zu lassen. Als die Partei ihn ein Jahr zur Schulung in die DDR schickt, lernt er die Dialektik des revolutionären Alltags kennen: Die Kunst der Spalierbildung, Musik, zu der man marschieren kann, ohne sich als Rechtsradikaler zu fühlen, und die sozialistische Sexmoral. Mit Verve und Elan macht er sich auf seinen langen Marsch durch die Institutionen – und verändert sich wie die Welt um ihn herum: Er wählt als Quotennutte des Privatfernsehens im Moskauer Rotlichtmilieu, erobert für einen Weltkonzern das Reich der Mitte und lässt auch die Shanghaier Schönheiten nicht unberührt.

Hemmungslos politisch, hemmungslos komisch und hemmungslos frivol erzählt Adrian Geiges von seinem Leben zwischen Rosa-Luxemburg-Zirkeln und chinesischen Nachtbars, Oralsex und Ostermarsch, Klassenkampf und Korruption, immer dem eleganten Bonmot verpflichtet: Was ist schon der Infarkt eines Menschen gegen den Infarkt des Sozialismus?

Wie die Weltrevolution einmal aus Versehen im Schwarzwald begann

Vom Kommunismus übers Privatfernsehen zum Weltkonzern nach China: Ein Abenteurer seiner Generation erzählt.

Schmale Schultern, blaue Kordhose, Brille Marke Kassengestell, halblange Haare, gut in der Schule, Nichtraucher, schüchtern – und trotzdem gilt Adrian Geiges im beschaulichen Staufen als Rebell und Bürgerschreck. Denn Adrian ist Mitglied der SDAJ, der Jugendorganisation der DKP. Friedensbewegt und theoriefest in Sachen Mao, Marx und Lenin träumt er davon, als Berufsrevolutionär das bürgerliche Leben hinter sich zu lassen. Als die Partei ihn ein Jahr zur Schulung in die DDR schickt, lernt er die Dialektik des revolutionären Alltags kennen: Die Kunst der Spalierbildung, Musik, zu der man marschieren kann, ohne sich als Rechtsradikaler zu fühlen, und die sozialistische Sexmoral. Mit Verve und Elan macht er sich auf seinen langen Marsch durch die Institutionen – und verändert sich wie die Welt um ihn herum: Er wühlt als Quotennutte des Privatfernsehens im Moskauer Rotlichtmilieu, erobert für einen Weltkonzern das Reich der Mitte und lässt auch die Shanghaier Schönheiten nicht unberührt.

Hemmungslos politisch, hemmungslos komisch und hemmungslos frivol erzählt Adrian Geiges von seinem Leben zwischen Rosa-Luxemburg-Zirkeln und chinesischen Nachtbars, Oralsex und Ostermarsch, Klassenkampf und Korruption, immer dem eleganten Bonmot verpflichtet: Was ist schon der Infarkt eines Menschen gegen den Infarkt des Sozialismus?

Pressestimmen zum Buch:

„Adrian Geiges machte als BRD-Genosse in den Osten rüber. Welche Anreize die DDR einem jungen West-Kommunisten bot, schildert das Ex-DKP-Mitglied in einem witzigen Buch. Es zeigt, dass der revolutionäre Kampfauftrag sogar bis ins Schlafzimmer reichte … Man kennt das System aus Filmen wie ‚Sonnenallee’, ‚NVA’ und ‚Good Bye, Lenin!’. Neu ist: Geiges alias Ratte erzählt seine DDR-Geschichte aus der Perspektive eines Westdeutschen … Ein lebender Beweis für die alte Weisheit, dass kein Herz hat, wer mit 20 kein Kommunist ist, und keinen Verstand, wer es mit 40 noch immer ist.“
Henryk M. Broder, Spiegel Online

„Ein manchmal brüllkomisches, manchmal auch todtrauriges Buch. … Geiges hat damit ungewöhnlich viel riskiert. … Der ehemalige Kämpfer erliegt vor allem den Chinesinnen und bringt es in seiner besten Zeit auf drei Geliebte gleichzeitig. Dennoch entsetzt ihn, der einst für eine bessere Welt kämpfen wollte, die schiere Korruption in China.“
Willi Winkler, Süddeutsche Zeitung

„Was Geiges als Berufsrevolutionär, Sexpapst eines sozialistischen Jugendjournals, TV-Reporter im russischen Rotlichtmilieu und Vertreter eines deutschen Verlags in China erlebt, ist amüsant und lehrreich: eine Tour d’Horizon durch wichtige Etappen des niedergehenden Sozialismus.“
Focus

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