Adrian GeigesAdrian Geiges
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China. Die Geschichte der neuen Weltmacht

China ist ein Land der Extreme. Nirgendwo gibt es so viele Millionenstädte, nirgendwo so viele Mobiltelefone, nirgendwo wächst die Zahl der Autos so rasant. Gleichzeitig werden nirgendwo so viele Menschen hingerichtet. Wer China verstehen will, muss auch die Vergangenheit des Landes kennen. Dieses Buch beruht auf einer erfolgreichen stern-Serie und erzählt packend vom ersten Kaiser und den Metropolen des frühen Mittelalters, vom Kampf gegen die Europäer bis hin zu Mao, den Markt-Reformen Deng Xiaopings und den Olympischen Spielen in Peking.

Wo de fenqing suiyue (chinesische Ausgabe von „Wie die Weltrevolution einmal aus Versehen im Schwarzwald begann“)

Vom Kommunismus übers Privatfernsehen zum Weltkonzern nach China: Ein Abenteurer seiner Generation erzählt.

Schmale Schultern, blaue Kordhose, Brille Marke Kassengestell, halblange Haare, gut in der Schule, Nichtraucher, schüchtern – und trotzdem gilt Adrian Geiges im beschaulichen Staufen als Rebell und Bürgerschreck. Denn Adrian ist Mitglied der SDAJ, der Jugendorganisation der DKP. Friedensbewegt und theoriefest in Sachen Mao, Marx und Lenin träumt er davon, als Berufsrevolutionär das bürgerliche Leben hinter sich zu lassen. Als die Partei ihn ein Jahr zur Schulung in die DDR schickt, lernt er die Dialektik des revolutionären Alltags kennen: Die Kunst der Spalierbildung, Musik, zu der man marschieren kann, ohne sich als Rechtsradikaler zu fühlen, und die sozialistische Sexmoral. Mit Verve und Elan macht er sich auf seinen langen Marsch durch die Institutionen – und verändert sich wie die Welt um ihn herum: Er wählt als Quotennutte des Privatfernsehens im Moskauer Rotlichtmilieu, erobert für einen Weltkonzern das Reich der Mitte und lässt auch die Shanghaier Schönheiten nicht unberührt.

Hemmungslos politisch, hemmungslos komisch und hemmungslos frivol erzählt Adrian Geiges von seinem Leben zwischen Rosa-Luxemburg-Zirkeln und chinesischen Nachtbars, Oralsex und Ostermarsch, Klassenkampf und Korruption, immer dem eleganten Bonmot verpflichtet: Was ist schon der Infarkt eines Menschen gegen den Infarkt des Sozialismus?

Wie die Weltrevolution einmal aus Versehen im Schwarzwald begann

Vom Kommunismus übers Privatfernsehen zum Weltkonzern nach China: Ein Abenteurer seiner Generation erzählt.

Schmale Schultern, blaue Kordhose, Brille Marke Kassengestell, halblange Haare, gut in der Schule, Nichtraucher, schüchtern – und trotzdem gilt Adrian Geiges im beschaulichen Staufen als Rebell und Bürgerschreck. Denn Adrian ist Mitglied der SDAJ, der Jugendorganisation der DKP. Friedensbewegt und theoriefest in Sachen Mao, Marx und Lenin träumt er davon, als Berufsrevolutionär das bürgerliche Leben hinter sich zu lassen. Als die Partei ihn ein Jahr zur Schulung in die DDR schickt, lernt er die Dialektik des revolutionären Alltags kennen: Die Kunst der Spalierbildung, Musik, zu der man marschieren kann, ohne sich als Rechtsradikaler zu fühlen, und die sozialistische Sexmoral. Mit Verve und Elan macht er sich auf seinen langen Marsch durch die Institutionen – und verändert sich wie die Welt um ihn herum: Er wühlt als Quotennutte des Privatfernsehens im Moskauer Rotlichtmilieu, erobert für einen Weltkonzern das Reich der Mitte und lässt auch die Shanghaier Schönheiten nicht unberührt.

Hemmungslos politisch, hemmungslos komisch und hemmungslos frivol erzählt Adrian Geiges von seinem Leben zwischen Rosa-Luxemburg-Zirkeln und chinesischen Nachtbars, Oralsex und Ostermarsch, Klassenkampf und Korruption, immer dem eleganten Bonmot verpflichtet: Was ist schon der Infarkt eines Menschen gegen den Infarkt des Sozialismus?

Pressestimmen zum Buch:

„Adrian Geiges machte als BRD-Genosse in den Osten rüber. Welche Anreize die DDR einem jungen West-Kommunisten bot, schildert das Ex-DKP-Mitglied in einem witzigen Buch. Es zeigt, dass der revolutionäre Kampfauftrag sogar bis ins Schlafzimmer reichte … Man kennt das System aus Filmen wie ‚Sonnenallee’, ‚NVA’ und ‚Good Bye, Lenin!’. Neu ist: Geiges alias Ratte erzählt seine DDR-Geschichte aus der Perspektive eines Westdeutschen … Ein lebender Beweis für die alte Weisheit, dass kein Herz hat, wer mit 20 kein Kommunist ist, und keinen Verstand, wer es mit 40 noch immer ist.“
Henryk M. Broder, Spiegel Online

„Ein manchmal brüllkomisches, manchmal auch todtrauriges Buch. … Geiges hat damit ungewöhnlich viel riskiert. … Der ehemalige Kämpfer erliegt vor allem den Chinesinnen und bringt es in seiner besten Zeit auf drei Geliebte gleichzeitig. Dennoch entsetzt ihn, der einst für eine bessere Welt kämpfen wollte, die schiere Korruption in China.“
Willi Winkler, Süddeutsche Zeitung

„Was Geiges als Berufsrevolutionär, Sexpapst eines sozialistischen Jugendjournals, TV-Reporter im russischen Rotlichtmilieu und Vertreter eines deutschen Verlags in China erlebt, ist amüsant und lehrreich: eine Tour d’Horizon durch wichtige Etappen des niedergehenden Sozialismus.“
Focus

Russland explosiv

Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion: Angetrunkene Rotarmisten fahren in der Nähe von Sankt Petersburg Atomraketen spazieren. Die Fernsehreporter schmuggeln problemlos radioaktive Stoffe aus einer Atomanlage heraus. In Rostow am Don wird einem Massenmörder der Prozess gemacht – „live“, vor laufenden TV-Kameras. Die Straßen Moskaus werden von einer Kindermafia kontrolliert… Neben bizarren Szenen aus dem russischen Alltag schildern Adrian Geiges und Andre Zalbertus die aktuellen politischen Ereignisse jener Jahre – von den zwei Putschen, über die sie mitten aus dem Kampfgeschehen berichteten, bis hin zu den blutigen Auseinandersetzungen im Kaukasus.

Stand auf der Spiegel-Bestsellerliste.

„Das Buch ist interessant, weil neugierige junge Journalisten eine Welt im Wandel hautnah beschreiben. Und es ist spannend, weil flotte Reportagen und geschickte Gliederung das Lesen kurzweilig machen.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

„Es schleudert mich hinein in die Welt der fließenden Grenzen von Politik, Krieg und Kriminalität.“
Buchmarkt

Liebe steht nicht auf dem Plan

Die erste authentische Untersuchung: Sexualität in der Sowjetunion. In offenen Gesprächen mit sowjetischen Frauen und Männern zeigen die Autoren, welche Auswirkungen der Umgestaltungsprozess der Gesellschaft auf die Menschen und ihre Beziehungen hat. Liebe, Sexualität und Perestroika – ein Einblick in den Alltag der Sowjetunion.

„Von der fortbestehenden Ungleichheit zwischen Mann und Frau, vom chauvinistischen Größenwahn sowjetischer Männer und von der Intoleranz gegenüber allen, die von der sexuellen Norm abweichen, handelt dieses Buch. Adrian Geiges und Tatjana Suworowa berichten aber auch vom Widerstand vor allem der Frauen gegen dieses Normendiktat. Ihr Report ist die erste Erkundung des sexuellen Zustands der sowjetischen Gesellschaft nach Jahrzehnten einer moralischen Erstarrung.“
Günter Amendt in seinem Nachwort

„Im Bett herrscht Väterchen Frust. Eine Moskauer Journalistin und ihr bundesdeutscher Kollege wollten wissen, ob Perestroika auch das Sexleben der Sowjetbürger verändert hat. Ergebnis: Die alte Prüderie hält an.“
Katja Gloger, stern

„Das Buch nennt die spießbürgerlichen, juristischen und regierungsamtlichen Tabus nicht nur, sondern versucht auch, sie zu hinterfragen… Adrian Geiges und Tatjana Suworowa haben beinahe Unmögliches vollbracht, denn jedes Mal, wenn sie einen Betrieb, eine Schule, ein Institut oder ein Ministerium mit ihrem Fragebogen aufsuchten, mussten sie erst mit Unterschriften, Stempeln und telefonischem Plazet eine Bresche in die Wand aus den ‚verantwortlichen Genossen‘ schlagen. Doch wenn es ihnen gelungen war, die Bürokraten auszuschalten, stießen die Befrager auf offene Ohren. Die Mädchen und Jungen antworteten bereitwillig und aufrichtig.“
Wladimir Pyljow, Moskau News

Liebe steht nicht auf dem Plan (japanische Ausgabe)

Buch in Peking präsentiert

Sie ging von Ost nach West, er wählte den umgekehrten Weg: Hung Huang, CEO der China Interactive Media Group und als TV- und Radiomoderatorin oft „die Oprah von China“ genannt, Tochter von Maos Englischlehrerin, wurde Anfang der 1970er Jahre als „kleine Rotgardistin“ nach New York entsandt. Adrian Geiges, langjähriger stern-Korrespondent in Peking, begann als junger Kommunist in Westdeutschland, wurde insgeheim an einer Kaderschule in der DDR ausgebildet, baute aber später als Kapitalist das Zeitschriftengeschäft von Bertelsmann in China auf. Sie widmete die Februar-Ausgabe ihrer Lifestyle-Zeitschrift iLook dem Thema „Die Welt ist flach“. Im gleichen Monat erschien in China die chinesische Ausgabe seines Buchs „Wie die Weltrevolution einmal aus Versehen im Schwarzwald begann“. Hung Huang und Adrian Geiges diskutierten am 5. Februar im Pekinger Künstlerviertel 798. Mehr als 70 chinesische Medienvertreter kamen und bombardierten die beiden mit Fragen.

Zwischen Mao und Marathon

So heißt die neue Videokolumne des Pekinger stern-Korrespondenten Adrian Geiges auf http://stern.de/video/609221.html?q=Geiges

„Weltrevolution“ auf allen Kanälen

Focus schreibt: „Was Geiges als Berufsrevolutionär, Sexpapst eines sozialistischen Jugendjournals, TV-Reporter im russischen Rotlichtmilieu und Vertreter eines deutschen Verlags in China erlebt, ist amüsant und lehrreich: eine Tour d’Horizon durch wichtige Etappen des niedergehenden Sozialismus.“ Viele andere Medien filmten und interviewten Adrian Geiges und rezensierten sein Buch „Wie die Weltrevolution einmal aus Versehen im Schwarzwald begann“, etwa Kulturzeit (3SAT), westart (WDR), Stadtgespräch (center.tv), Gesprächszeit (Radio Bremen), Doppel-Kopf (Hessischer Rundfunkt), radioeins (RBB), SWR 2, WDR 3, Welt am Sonntag, Berliner Zeitung, Neue Westfälische, Badische Zeitung, Financial Times Deutschland …

Auf Spiegel Online schreibt Henryk M. Broder unter der Überschrift „Wenn der Genosse mit der Genossin“:

„Adrian Geiges machte als BRD-Genosse in den Osten rüber. Welche Anreize die DDR einem jungen West-Kommunisten bot, schildert das Ex-DKP-Mitglied in einem witzigen Buch. Es zeigt, dass der revolutionäre Kampfauftrag sogar bis ins Schlafzimmer reichte…“

Den vollständigen Artikel finden Sie unter http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,497724,00.html

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